Biographie

Ehrensache

Immer wieder werde ich gefragt, warum Tierschutz in Rumänien und dann höre ich noch „ich könnte das nicht“

Vielleicht ganz einfach, weil ich dort ungezwungen mit meiner Familie, den Hunden, leben kann. Es fühlt sich gut an, die Hunde auf ein neues Leben vorzubereiten. Damit ist allen geholfen und die Hunde bekommen eine Chance auf ein tolles neues Leben.


 „Wenn ich mal groß bin habe ich 100 Hunde und 100 Katzen“

Das war mein Leitsatz seit ich reden kann!

Zwischenzeitlich waren es mal fast 1000 Hunde. Dafür habe ich eine besondere Begabung und als professionelle Pflegestelle von traumatisierten Hunden habe ich in den letzten Jahren darauf hingearbeitet, eines Tages meinen Traum von einer Sozialisierungsstation zu leben.

Für Katzen wurde der Platz schon ab dem 4. bis 5. Hund etwas knapp in meiner Wohnung.

Da ich nur für Hunden lebe, sind die entstandenen Kontakte auserwählt.

Es seid IHR!

IHR seid toll.

Wir befinden uns in kleinem Rahmen mit enormer Wirkung

Alle die für glückliche Hunde spenden, spendeten damit mehr als das Geld!

Ihr habt auch dafür gespendet, dass ein Kindertraum wahr wird!

Es ist keine Spinnerei. Ich danke Euch für die Stärkung!

Ich bin jetzt groß genug, um 100 Hunde zu haben.

Aber eins nach dem anderen. Ihr kennt mich ja...


Es ist Herzenssache und bei uns könnt Ihr den Verlauf unserer Lieblinge hautnah erleben

Die Hunde werden nicht zu einer Nummer

Bei uns können sie fernab des Trubels erst einmal zur Ruhe kommen.


Ich danke Euch von ganzem Herzen für die Zuversicht, dass die Hunde mit Eurer Unterstützung in jeder Hinsicht abgesichert werden können.


Wir können nicht alle retten, aber wir können nachhaltig unseren kleinen Beitrag leisten.

Wir haben eine Mission, die HUNDEMISSION e.V.


Sophie Bauer, professionelle Pflegestelle für traumatisierte Wauzies

18.03.2022 Liebe Fans der Hundemission ‍

ich bin überwältigt. Als ich den Aufruf verfasste, war ich nicht auf diese enorme Resonanz vorbereitet

Viele ermutigende Worte erreichten mich und toll war auch wie Ihr die Nachricht verbreitet habt.

Ihr seid großartig!

Aus „ich“, die lebenslang alleine alles für Hunde gegeben hat, wird „wir“. Das war schon lange überfällig, denn mein Budged ist begrenzt...

Wir leiten alles in die Wege, um eine überschaubare Anzahl Hunde aufzufangen.

Wir möchten ihnen auch dann ein glückliches Leben bieten, falls sie Rumänien nie mehr verlassen.

Dafür lasse ich sehr, sehr gerne spontan alles liegen und fahre in wenigen Tagen wieder nach Rumänien.

Ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen, das Spendenziel dieser Aktion noch zu erreichen und lasse mich überraschen wie es danach weiter geht.

Es wäre traumhaft, wenn es so weiter geht wie bisher, denn dann könnten wir gemeinsam vielen Hunden tierschutzkonform NACHHALTIG helfen

DANKE

12.03.2022 DANKE

2019 war ich nach der Vereinsgründung 7 Monate lang in Rumänien, um dieses Projekt zu retten.

Alles lief besser als erträumt und über den Winter wollte ich von Deutschland aus alles fertig organisieren, um im Mai auszuwandern und ein Grundstück für eine Sozialisierungsstation mit Campingplatz zu kaufen.

Wir organisierten die Tombola zum 18.3.2020 und bähm, kam der Lockdown.

Ein Teil davon steht noch heute im Flur und der verkäufliche Teil hat am Ende wenigstens noch ein paar Euros in die Kasse geliefert.


Die Idee, einen Campingplatz anzulegen, ist weggefallen und ich sag es ehrlich: ich verfiel in einen „Coronaschlaf“.

Genau jetzt, wenige Tage vor Kriegsbeginn, entschied ich einen erneuten Versuch zu starten, denn das Tierheim verkommt zusehens und seit meinem letzten Besuch war für mich innerlich zunehmend klar, dass es darauf hinausläuft, dass eine Schließung besser wäre als halbherzig versorgte Hunde.


Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, es noch einmal zu versuchen.

 Und plötzlich, über Nacht, darf ich aufstehen und einen Zaun organisieren. Ich freue mich schon total darauf, einigen Langzeitinsassen das Leben zu verschönern!

DANKE AN ALLE SPENDER


dass Ihr alle trotz der langen Sendepause treu geblieben seid. Schaffen wir es doch noch?

Es besteht neue Hoffnung! Laßt uns etwas Schönes aufbauen. Eine Auffangstation ohne großen Trubel für eine überschaubare Anzahl von Hunden.


Weg mit den Zweifeln. wir suchen eine Immobilie in Rumänien für etwa 50 Hunde, die bei mir Zuhause leben können

Solche, die nicht direkt vermittelt werden können, hole ich dann aus dem Tierheim in eine Auffangstation zu mir in eine Sozialisierungsstation mit Gnadenhofhintergrund.

Es ist Krieg und gibt ohnehin keine Sicherheiten mehr.


Wir freuen uns auf weitere Mitstreiter!

Sachspenden nach Rücksprache, Transportmöglichkeiten, freiwillige Helfer, Weitersagen, paypal.me/hundemisssion

Wieso Rumänien???
Als ich 4 Jahre alt war erkrankte Opa schwer an Krebs. Deshalb wohnten wir (alleinerziehende Mutter und ich) vorübergehend bei ihm. Ich durfte ihn nicht sehen und mußte draußen warten. Sein Hund Anka und ich haben uns ins Körbchen gelegt und wir kuschelten den ganzen Tag.

Zum ersten Mal in meinem Leben spürte ich Wärme und Geborgenheit.


Die Prägung auf Hunde nahm seinen Lauf...


Sie wurde meine Familie. Nach dem Tode von Opa wurde sie mir entrissen, und weggegeben.

Meine Welt brach zusammen.

Ich war wieder alleine. Hunger, kalt, Einsamkeit, hilflos und Schläge


Es war mitunter die düsterste Zeit meines Lebens mit mehreren Selbstmordversuchen bis wir mal wieder umgezogen sind als ich 6 Jahre alt war. Ich wurde eingeschult und das Dumme war, dass ich bereits lesen und schreiben konnte und sehr intelligent war. Eigentlich hätte ich die erste Klasse überspringen müssen zumal die sozialen Defizite dazu führten, dass ich meine Schulzeit größtenteils  alleine auf dem Gang verbrachte.


Diese Form der Erziehung war kontraproduktiv, denn sie führte lediglich dazu, dass sich meine Gedanken im Kreise drehten und ich zunehmend ein Abwehrhaltung gegenüber Menschen entwickelte. Somit bekam ich weder Sozialisierung noch Bildung geschweige denn genug zu essen, denn Zuhause ging die Strafe weiter mit Grünkernsuppe.


Nach dem nächsten Umzug hatten wir einen Bauernhof als Nachbarn. Sie nannten mich ihre Katzenmagd. Wie so üblich wurden die jungen Katzen dort getötet. Sie waren verwildert und nur ich konnte sie fangen. Also habe ich sie in meine Hosentaschen gesteckt und mit nach Hause genommen. Dort mußten sie draußen warten. Charly und Django liefen jeden Tag mit mir nach der Schule auf den Bauernhof und abends wieder vor meine Tür.

Wir holten die Kühe von der Weide, spielten mit den Schweinen und eines Tages kam ein Bernhardinerwelpe auf den Hof. Ein Nachbar schaffte sich einen Dackelwelpen an, den ich auch ausführen durfte. Mit ihm ging das einfacher, denn der Bernhardiner zog mich schon bald durch den Acker. Aber das konnte ich nicht zugeben und bin weiter mit ihr spazieren gegangen.


Puh, das war hart bis der pubertierende Bernhardiner so nett war, mich kleinen Stöpsel etwas besser zu respektieren. Dann fing ich an, mit beiden Hunden gemeinsam zu spazieren und schon bald hatten wir auch noch einen dritten, herumstromernden Rüden mit im Schlepptau... die Zuflucht zu den Tieren war Seelenbalsam.

Die besondere Beziehung zu Hunden war neu entfacht und Lebenselexier ist durch sie erwacht.

Tja, was meine anderen vierbeinigen Freunde vom Bauernhof betraf, so war es für mich jedesmal unendlich hart, wenn sie plötzlich in Würstchenform vor dem Stall hingen. Ich wurde Vegetarier. Django hatte ein Geschwür am Auge und wurde jung erschossen. Es war überraschend und traumatisierend und wie immer war ich alleine mit meinen Ängsten und fand wiederum nur bei Tieren Halt.

Als wir auch dort weggezogen sind, hatte ich schon einen Ausführhund noch bevor wir überhaupt eingerichtet waren und ziemlich schnell mehr... inzwischen war ich schon derart herumgerissen, dass ich mich nicht einmal mehr bemühte, menschliche Ansprechpartner zu finden. Spätestens in den nächsten Ferien wären sie ohnehin nicht mehr da, weil wir nicht nur ständig umgezogen, sondern auch immer verreist sind....


Auf den meisten Hundeplätzen waren Stachelhalsbänder üblich. Mir widerstrebte es und an den Hunden, die ich mit solch einem Halsband ausgehändigt bekam, habe ich das Halsband umgedreht, also mit den Stacheln nach außen. Eine kleine Narbe am Knie deutet darauf hin, dass die Idee nicht gut war. Ich stattete sie alle mit anderen Halsbändern aus.

Direkt nach der Berufsausbildung schaffte ich meinen ersten eigenen Hund, Congo, an. Ich habe ihn im Internet gekauft - Überraschungspaket. Ja, pfui, so was macht man nicht. Sie haben gesagt, dass sie ihn erschiessen, weil er eine Fehlfarbe hat und niemand ihn haben will. Erschießen? Dejavu! Im Nachhinein bereue ich natürlich, einen solch dubiosen Züchter mit viel Geld unterstützt zu haben. Das ist falsch verstandene Tierliebe. Sie rettet zwar den einen, aber es ist ein Rattenschwanz, der viel neues Leid erzeugt.

Der Hund selbst war es allemal Wert..

Es war eine Herausforderung, diesen Hund gesellschaftstauglich zu bekommen und ich entwickelte mich dank der vielen gut gemeinten Ratschläge um mich herum immer weiter. Es wurde deutlich, dass gedrillter Hundesport nicht meine Welt ist und ich machte die Ausbildung zur Hundetrainerin. Hier wurden mir deutlich die Augen geöffnet, denn ich lernte das Prägung nicht umkehrbar ist. Tja, das kann ich wohl am eigenen Leib bestätigen.


Es half mir sehr zu verstehen, dass keine Tablette und kein Psychiater mir helfen können, sondern ich vielmehr das tun sollte, was ich kann. Was mir mitgegeben wurde ist etwas Besonderes. Meine innige Bindung zu Tieren möchte ich nutzen, um mit Eurer Hilfe ein Tieschutzprojekt aufzubauen, das sich von den meisten anderen unterscheidet.


Die Hundeschule habe ich Rahmen meines Umzuges nach Rumänien aufgegeben. Es machte mir schon immer mehr Spaß, den passenden Hund bei der Anschaffung zu finden, als an vorprogrammierten Problemen herumzudoktern.

Dann wurde ich Pflegestelle für Hunde aus Rumänien. Die Hunde wurden irgendwie schon wieder immer mehr... Plötzlich blieb ich tatsächlich auf einem Hund hängen - Sepp, weil er unvermittelbar ist. Und nun?

Als Einzelhund ist er unglücklich. Also hat er eine Pussy und ich zwei Hundies, die unternehmungslustig mit durch Rumänien tingeln und hoffentlich mit mir ein wenig Gutes bewirken können. Wir sind Euch sehr dankbar, dass wir das künftig nicht mehr alleine tun und werden Euch bildlich an unseren Einsätzen teilhaben lassen.


Wer erinnert sich noch an den Skandal um Ceausescu? Schreckliche Bilder gingen durch die deutschen Medien und ich wünschte mir damals so sehr, ich wäre eines dieser Kinder. Sie hatten einen großen Vorteil. Sie waren nicht allein. Für mich ist das normal. Ich kenne es nicht anders und deswegen komme ich mitlerweile gut damit klar seit ich mich von der Gesellschaft nicht mehr in ihre Schiene verbiegen lasse.


Manchmal wäre eine finanzielle Entschädigung nett gewesen. Erst spät konnte ich mit stark eingeschränkten Mitteln wenigstens einen kleinen Schulabschluß nachholen. Für das Abitur hat das Geld aber nie gereicht. Inzwischen bin ich alt genug um lieber das anzupacken, was ich kann und wo ich hingehöre. Nämlich zu Hunden.

Das ist wohl der Grund, warum ich ausgebrochen bin, um mit ihnen zusammen zu leben und keine aufgezwungene Karriere anzustreben.


Seelen, die aus egoistischen Gründen angeschafft, zerstört und weggeworfen wurden, finden bei mir Unterschlupf. Ihnen soll es an keinem Grundbedürfnis mangeln und deshalb bitte ich Euch um Hilfe


Vielen Dank für Eure Unterstützung, um einigen unschuldigen Geschöpfen als Sprungbrett zu dienen und ihnen ein schönes Leben zu bieten!


  *****
Herr, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
*Reinhold Niebuhr*
*****

Share by: